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Discours de S.A.R. la Grande-Duchesse lors du vermissage de l'exposition "Die Silberkammer der Luxemburger Dynastie" au Deutsches Historische Museum de Berlin le 24 avril 2012
24-04-2012


SEUL LE TEXTE PRONONCÉ FAIT FOI


Begrüssungsworte I. K. H. Grossherzoging von Luxemburg

Vernissage der Ausstellung “Die Silberkammer der Luxemburger Dynastie”

24 April 2012 um 19h30 im DHM (Deutsches Historische Museum)

 

Liebe Gäste,

Ich war sehr gerührt,  als mein Mann mir vor einigen Wochen angeboten hat,  das Begrüßungswort des Kataloges,  wie auch die Eröffnungsrede zur Ausstellung, heute Abend zu übernehmen, denn er weiß, wie sehr mir das Projekt dieser Ausstellung am Herzen liegt.

Ich bedanke mich noch einmal bei dir...

 

Herr Bundespräsident, Frau Schadt,

Exzellenzen,

Meine Damen und Herren,

Es ist mir eine große Freude, Sie heute Abend im Zeughaus, einem der ältesten und schönsten Barockbauten des Prachtboulevards „Unter den Linden“,  begrüßen zu dürfen.

Das Deutsche Historische Museum steht für deutsche Geschichte und versteht sich als Ort der „Aufklärung und Verständigung über die gemeinsame Geschichte von Deutschen und Europäern“.

Heute aber werden Sie, auf eine ganz besondere Art, ein Stück gemeinsame Geschichte von Deutschen und Luxemburgern entdecken.

Der Initiative und dem Einsatz von geschichts- und kunstbegeisterten Fachleuten ist es zu verdanken, dass die Ausstellung „Die Silberkammer der Luxemburger Dynastie“  Realität wurde. Es handelt sich hierbei um eine Premiere. Noch nie wurde die Silberkammer in ihrer Gesamtheit ausgestellt.

Anhand dieser Gegenstände und der Porträts unserer Familienoberhäupter erschließt sich dem Besucher die Geschichte der Luxemburger Dynastie auf eine originelle Art und Weise.

 

Meine Damen und Herren,

Der Großherzog und ich hoffen, dass die Ausstellungsstücke Sie und die zahlreichen Besucher aufgrund ihrer Schönheit und Geschichten begeistern werden.

Nicht weniger als 500 Goldschmiedearbeiten haben die Reise von Luxemburg nach Berlin angetreten.

Größtenteils handelt es sich um Tafelsilber, das die Geschichte der fürstlichen Familie Nassau-Weilburg  und zum Teil auch die des gesamten Hauses Nassau darstellt.

Jede dieser Arbeiten ist Zeuge der Epoche, in der sie geschaffen, verschenkt oder vererbt wurde. Über den familiären Rahmen hinaus erhält der Besucher Einblick in die Geschichte,  Mode und Kultur jener Zeit.

Die Ausstellungsstücke von erlesener Qualität sind in den letzten Jahrhunderten von namhaften europäischen Goldschmieden geschaffen worden. Sie haben den Zeitgeist, sowohl durch die Fülle und den Glanz des Edelmetalls, als auch durch die hochwertige Verarbeitung beeinflusst.

Die meisten dieser Stücke sind auch heute noch bei privaten und offiziellen Anlässen in Gebrauch.

 

Meine Damen und Herren,

Ich lade Sie herzlich ein, sich heute Abend auf eine Reise durch die Zeit zu begeben und diese Kunstwerke in Augenschein zu nehmen.

Der Großherzog und ich möchten allen Beteiligten danken, die in Luxemburg und Berlin mit großem Einsatz zum Erfolg dieser Ausstellung beitragen.

Mein besonderer Dank richtet sich an Herrn Professor Doktor Koch, der uns diese wundervollen Räumlichkeiten für unsere Veranstaltung zur Verfügung gestellt hat.

 

Herr Bundespräsident, Frau Schadt,

Exzellenzen,

Meine Damen und Herren,

Der Grossherzog und ich freuen uns, gemeinsam mit Ihnen, Herr Bundespräsident und Frau Schadt, diese außergewöhnliche Ausstellung, die Teil unserer gemeinsamen Kulturgeschichte ist, zu eröffnen.

Ich danke Ihnen für Ihre Anwesenheit.